Ein guter Fischfinder ist wie ein zusätzliches Crew-Mitglied an Bord: Er zeigt Ihnen, was unter dem Wasser passiert, findet Fische, warnt vor Untiefen und zeigt die Struktur des Bodens. Doch die Auswahl an Geräten ist riesig, die Fachbegriffe wirken auf den ersten Blick abschreckend, und die Preise reichen von unter 200 € bis zu mehreren Tausend Euro. Dieser Ratgeber sortiert das Wichtigste – von der Sendeleistung über CHIRP bis zur Montage.
Bei Aussenborder24 beraten wir seit Jahren Bootseigner rund um den kompletten Antriebs- und Ausrüstungs-Bereich. Fischfinder gehören für viele unserer Kunden zur Standardausrüstung – ob am Steinhuder Meer, an der Ostseeküste oder auf Auslandsreisen.

Was ist ein Fischfinder und wie funktioniert er?
Ein Fischfinder (oder Echolot, englisch "Sounder") ist ein Sonargerät für Boote. Er sendet Schallwellen ins Wasser, empfängt die Echos zurück und wandelt sie in ein grafisches Bild auf einem Display um. So sehen Sie den Grund unter dem Boot, mögliche Strukturen wie Krautfelder, versunkene Bäume oder Steinformationen – und natürlich Fische, die sich als charakteristische Bögen oder Punkte auf dem Bildschirm zeigen.
Das Prinzip: Schallwellen unter Wasser
Der zentrale Bestandteil jedes Systems ist der Transducer (auch "Geber" oder "Schwinger"). Er ist gleichzeitig Sender und Empfänger. Sendet er ein kurzes Schallsignal, breitet sich dieses kegelförmig unter dem Boot aus, wird von Objekten und dem Grund reflektiert und kehrt in messbaren Zeitintervallen zurück. Aus der Laufzeit der Signale errechnet das Gerät die Tiefe und die Position von Objekten – und stellt sie in Echtzeit dar.
Moderne Fischfinder machen aus dieser Grundtechnik ein hochauflösendes Bild. Mit CHIRP-Technologie und leistungsstarken Prozessoren lassen sich einzelne Fische in Schwärmen unterscheiden, Bodenstrukturen millimetergenau darstellen und selbst Objekte seitlich vom Boot erkennen.
Wofür Bootseigner einen Fischfinder brauchen
Die Anwendungen gehen über das Angeln hinaus. Ein Fischfinder ist auch nützlich für:
- Sichere Navigation – Tiefen erkennen, Untiefen und Sandbänke vermeiden
- Bodenstruktur verstehen – wo ist harter, wo weicher Grund? Wichtig für Ankerplätze
- Fische lokalisieren – die klassische Anwendung für Angler
- Wassertemperatur messen – viele Geräte zeigen sie kontinuierlich
- Route aufzeichnen – wenn ein Chartplotter integriert ist
Am Steinhuder Meer zum Beispiel – dem größten Binnensee Norddeutschlands – ist der durchschnittliche Wasserstand nur etwa 1,35 Meter. Hier bietet ein Fischfinder wertvolle Orientierung bei der Suche nach tieferen Rinnen, in denen sich Zander und Hecht aufhalten. An der Küste oder auf offener See ist er unverzichtbar für die Sicherheit.
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Die wichtigsten Auswahlkriterien
Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie vier Fragen klären: Wo werde ich fischen? Wie tief ist das Wasser? Wie groß ist mein Boot? Und wie viel Detail brauche ich auf dem Bildschirm?
Sendeleistung (Wattzahl)
Die Sendeleistung, angegeben in Watt RMS (Root Mean Square), bestimmt, wie tief das Signal reicht und wie klar das zurückkehrende Echo interpretiert werden kann. Höhere Wattzahlen bedeuten größere Reichweite und bessere Signalqualität, insbesondere in schlammigem oder algenreichem Wasser.
Für Binnengewässer und flache Küstenbereiche
An Seen wie dem Steinhuder Meer, dem Bodensee oder Küstennähe reichen 200 bis 500 Watt RMS in der Regel völlig aus. Das Wasser ist selten tiefer als 20 bis 40 Meter, die meisten Ziele lassen sich mit dieser Leistung problemlos darstellen.
Für tiefere Küstengewässer und Hochsee
Wer regelmäßig auf tieferem Wasser unterwegs ist – etwa auf der Ostsee, im Mittelmeer oder auf Hochseeangeltouren – sollte auf mindestens 500 Watt RMS setzen. Für ernsthaftes Hochseeangeln in Tiefen jenseits von 200 Metern sind 1.000 Watt RMS oder mehr sinnvoll.
Frequenz und Transducer
Die Frequenz bestimmt, wie tief das Signal geht und wie detailliert das Bild wird. Grundsätzlich gilt: Hohe Frequenzen geben feinere Details, aber weniger Tiefe. Niedrige Frequenzen gehen tiefer, zeigen aber weniger Struktur.
Einzelfrequenz-Geber
Ältere und einfache Geräte arbeiten mit einer Frequenz – meist 200 kHz für flaches Wasser oder 50 kHz für Tiefwasser. Für den Einsteiger auf kleinem Boot und im Binnenbereich völlig ausreichend, für ambitionierte Angler heute aber selten die erste Wahl.
Zweifrequenz-Geber (Dual Frequency)
Die meisten aktuellen Mittelklasse-Geräte senden gleichzeitig zwei Frequenzen – typisch 50 und 200 kHz oder 83 und 200 kHz. Das Display zeigt beide Bilder nebeneinander: die Detailansicht (hohe Frequenz) und die Tiefenansicht (niedrige Frequenz). Ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung.
CHIRP-Technologie
CHIRP steht für "Compressed High-Intensity Radar Pulse" und ist der aktuelle Stand der Technik. Statt auf einer festen Frequenz zu arbeiten, sendet ein CHIRP-Gerät einen "wischenden" Impuls über ein ganzes Frequenzband (etwa von 40 bis 75 kHz oder 130 bis 210 kHz). Das Ergebnis: 10- bis 50-mal mehr Energie im Wasser, wesentlich bessere Auflösung und die Fähigkeit, einzelne Fische in engen Schwärmen zu unterscheiden.
Wer heute einen Fischfinder für ambitionierte Nutzung kauft, sollte auf ein CHIRP-fähiges Gerät setzen. Der Aufpreis gegenüber Zweifrequenz-Modellen ist überschaubar, der Detailgewinn erheblich.
Displaygröße und Auflösung
Ein Fischfinder ist nur so gut wie das Display, auf dem Sie ihn lesen. Zu klein oder zu unscharf – und selbst die beste Sonartechnik nützt wenig.
Portable Geräte
Tragbare Fischfinder haben typisch 3,5 bis 5 Zoll Displays. Sie sind ideal für Schlauchboote, kleine Angelboote oder Gastnutzung. Bei tragbaren Modellen gilt: Nehmen Sie das größte Display, das ins Budget passt – die Detailschärfe belohnt Sie bei jeder Nutzung.
Fest verbaute Geräte
Für die Festmontage am Steuerstand gilt: Alles unter 7 Zoll ist meist zu klein. Wer Split-Screen (mehrere Ansichten gleichzeitig) nutzen möchte oder Kombigeräte mit Chartplotter, sollte auf 9 bis 12 Zoll gehen. Die Auflösung: Je höher, desto klarer die Bildqualität. Aim for at least 800 × 480 pixels – bei modernen Geräten oft Standard.
Zusatzfunktionen: Side Imaging, Chartplotter, GPS
Über die Grundfunktion hinaus bieten moderne Geräte drei besonders sinnvolle Erweiterungen.
Side Imaging (Seitensicht) zeigt nicht nur, was direkt unter dem Boot ist, sondern auch links und rechts. In flachen Gewässern wie am Steinhuder Meer, wo Fische oft nicht direkt unter dem Boot stehen, ein enormer Vorteil.
Chartplotter (Kartenplotter) mit integriertem GPS zeigt Ihre Position auf einer Seekarte, hilft bei der Navigation und speichert Waypoints (etwa Ihre Lieblings-Angelspots). Für Kombigeräte lohnt der geringe Aufpreis fast immer.
Touchscreen versus Tasten: Viele moderne Geräte haben Touchscreen. Praktisch – aber bei nassem Wetter oder Wellengang schwer zu bedienen. Ein Gerät mit zusätzlichen Tasten ist bei rauem Einsatz oft die klügere Wahl.
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Standalone, Combo oder Netzwerkgerät?
Bei der Grundausstattung stehen Sie vor drei Optionen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
Standalone-Fischfinder
Reine Fischfinder ohne Zusatzfunktionen. Vorteil: das größte Display pro investiertem Euro und die beste Fischfinder-Leistung. Nachteil: Sie brauchen ein separates Gerät für Navigation. Ideal für kleinere Boote auf bekannten Binnengewässern oder bei knappem Budget.
Combo-Geräte (Fischfinder + Chartplotter)
Zwei Funktionen in einem Gerät. Sie navigieren zum Angelspot per GPS, sehen Karte und Fischfinder auf Split-Screen oder wechseln zwischen beiden Ansichten. Der Klassiker für die meisten mittelgroßen Boote und für 90 % der Aussenborder24-Kunden die richtige Wahl.
Netzwerk-Systeme
Vollständig vernetzte Multi-Display-Systeme, wie sie an großen Sportbooten und Yachten üblich sind. Verschiedene Datenquellen (Radar, Wetter, AIS, Autopilot, mehrere Transducer) werden über ein oder mehrere Multifunktionsdisplays gebündelt. Der Fischfinder ist dabei nur eine von vielen Anwendungen. Für kleinere Freizeitboote in der Regel überdimensioniert und deutlich teurer.

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Der Transducer – Herzstück des Systems
Ohne Transducer keine Daten. Er wandelt die elektrischen Impulse des Geräts in Schallwellen um und die zurückkehrenden Echos zurück in Signale. Wie und wo er montiert wird, entscheidet über die Signalqualität – oft mehr als das Display selbst.
Transom-Mount (Spiegel-Montage)
Die häufigste und einfachste Lösung: Der Transducer wird am Bootsspiegel (Transom, dem hinteren Aufbau) mit einer verstellbaren Halterung befestigt und hängt hinter oder unter dem Rumpf. Vorteile: einfache Installation, keine Bohrungen im Rumpf, für Boote bis etwa 9 Meter Länge bestens geeignet. Nachteil: Wirbel und Luftblasen vom Propeller können bei hoher Geschwindigkeit das Signal stören.
Wenn Sie ein Boot mit Hidea- oder Suzuki-Außenborder haben, ist die Transom-Montage neben dem Motor in der Regel die richtige Wahl. Achten Sie darauf, dass der Transducer aus dem Wirbelbereich des Propellers herausragt.
Thru-Hull (Durchbruch)
Bei dieser Variante wird der Transducer durch den Rumpf geführt und ist direkt im Wasser – unabhängig von Bootsgeschwindigkeit oder Propellerwirbeln. Ergebnis: die beste Signalqualität, besonders bei hohen Geschwindigkeiten. Nachteil: eine Bohrung im Rumpf erforderlich, aufwendige Installation, in der Regel für größere Boote oder Verdrängungsrümpfe.
In-Hull (Innen am Rumpf)
Auch "Shoot-through-Hull" genannt: Der Transducer wird von innen mit Silikon oder Epoxy an den Rumpf geklebt – keine Bohrung erforderlich. Funktioniert nur mit massivem GFK-Rumpf (keine Sandwich-Konstruktion, kein Stahl, kein Aluminium). Praktisch für Trailerboote, weil der Transducer nicht auf dem Trailer beschädigt werden kann.
Trolling-Motor-Mount
Für Angler mit Elektro-Trolling-Motor (etwa an Bass-Booten) gibt es spezielle Transducer, die direkt an den Motor geklemmt werden. Vorteil: Der Signalkegel folgt der Ausrichtung des Trolling-Motors. Ideal für gezieltes Angeln.
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Bekannte Marken auf einen Blick
Der Fischfinder-Markt wird von einigen wenigen großen Marken dominiert. Alle bieten Modelle vom Einsteiger-Segment bis zur Profi-Klasse. Kurzer Überblick:
| Marke | Bekannt für | Empfohlen für |
|---|---|---|
| Garmin | Sehr gute GPS-Integration, klare Menüführung, ClearVü-Sonar | Einsteiger bis Fortgeschrittene, breite Modellpalette |
| Lowrance | Hochauflösendes StructureScan, viele Sportangler-Features | Ambitionierte Süßwasser- und Küstenangler |
| Humminbird | Side Imaging der Spitzenklasse, Solix-Serie | Angler mit Fokus auf Detailansicht seitwärts |
| Raymarine | Hochwertige Multifunktionsdisplays, seetauglich | Größere Boote, Küsten- und Hochseefahrer |
| Simrad | Netzwerkintegration, Profi-Segment | Sportboote und Yachten mit umfassender Elektronik |
| Furuno | Kompromisslose Signalqualität, oft im Profi-/Berufsschifffahrt-Bereich | Hochsee, Berufsfischerei, anspruchsvolle Yachten |
Alle sechs Marken sind zuverlässig. Das heißt für Sie: Sie müssen keine "Marken-Ehe" eingehen – ein Wechsel bei der nächsten Neuanschaffung ist problemlos möglich. Entscheidend ist, welche Funktionen zu Ihrem Einsatzgebiet passen.
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Empfehlungen nach Einsatzgebiet
Statt allgemeiner Modellempfehlungen (die schnell veralten) hier drei typische Einsatzszenarien und wie ein passendes Gerät aussieht.
Für Angler auf Binnenseen (Steinhuder Meer, Bodensee, Chiemsee)
Anforderungen: geringe bis mittlere Wassertiefe (2 bis 40 Meter), Fokus auf Detailansicht und Bodenstruktur. Kein Hochleistungsgerät nötig, aber ein CHIRP-fähiges Modell macht deutlich mehr Freude.
Empfohlenes Setup: 5- bis 7-Zoll-Combo-Gerät mit CHIRP, GPS/Chartplotter integriert, Sendeleistung 300 bis 500 Watt, Transom-Montage. Marken wie Garmin (Striker-Serie, ECHOMAP), Lowrance (HOOK Reveal, HDS Live) oder Humminbird (HELIX-Serie) bieten in diesem Segment ausgezeichnete Modelle.
Für die deutsche Ostseeküste und flache Meeresgebiete
Anforderungen: variable Wassertiefe (5 bis 60 Meter), teilweise unruhiges Wasser, Fokus auf Zuverlässigkeit und wetterfestes Display. Side Imaging kann bei Küstenangeln nützlich sein.
Empfohlenes Setup: 7- bis 9-Zoll-Combo mit CHIRP und Side Imaging, 500 bis 1.000 Watt Sendeleistung, wasserfestes Display (IPX7 oder besser), integrierter Chartplotter mit Seekarten. Bewährte Serien in diesem Bereich: Garmin ECHOMAP UHD, Lowrance HDS Live, Raymarine Element.
Für Hochsee und Auslandsreisen
Anforderungen: Tiefen über 100 Meter, Wetterfestigkeit, maximale Zuverlässigkeit auch bei Belastung. Netzwerkintegration mit anderer Elektronik (Radar, AIS) oft sinnvoll.
Empfohlenes Setup: 9- bis 12-Zoll-Multifunktionsdisplay mit CHIRP-Modul, 1.000 Watt oder mehr, Thru-Hull-Transducer für beste Signalqualität, Vernetzung mit weiterem Bordsystem. Simrad NSS/NSO-Serie, Raymarine Axiom, Furuno TZtouch – alle drei sind in diesem Segment starke Kandidaten.
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Fischfinder installieren – Was Sie wissen sollten
Die Installation entscheidet oft mehr über die Leistung als das Gerät selbst. Ein hochwertiger CHIRP-Fischfinder mit schlecht montiertem Transducer wird schlechter arbeiten als ein Einsteigergerät mit sauberer Installation.
Grundregeln für die Transom-Montage (die häufigste Variante):
- Position: Möglichst neben dem Propeller, damit der Transducer nicht in dessen Wirbelströmung gerät. Bei Doppelmotorisierung zwischen den Motoren.
- Höhe: Die Unterkante des Transducers sollte ein paar Millimeter unter dem Bootsrumpf sitzen. Zu hoch = Signalverlust, zu tief = Widerstand und Beschädigungsrisiko.
- Ausrichtung: Parallel zur Fahrtrichtung, sonst schleift der Kegel schief durchs Wasser.
- Verkabelung: Kabel sauber verlegen, nicht knicken. Bei Bedarf Verlängerungskabel des gleichen Herstellers verwenden – gekürzte Kabel führen oft zu Signalproblemen.
Bei komplexeren Installationen (Thru-Hull, Netzwerk-Systeme) empfehlen wir grundsätzlich die Werkstatt. Ein falsch gesetztes Loch im Rumpf lässt sich nachträglich nur schwer korrigieren. In unserer Werkstatt am Steinhuder Meer übernehmen wir die komplette Installation gerne.
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Fischfinder nutzen – Die ersten Schritte
Wenn das Gerät montiert und angeschlossen ist, beginnt die Lernphase. Moderne Fischfinder sind intuitiv gestaltet (ähnlich wie Smartphones), aber die richtige Interpretation der Anzeigen braucht ein wenig Zeit.
Was Sie als Erstes lernen sollten:
- Grundanzeigen finden: Wo werden Wassertiefe, Bootsgeschwindigkeit, Wassertemperatur und aktuelle Frequenz angezeigt?
- Frequenz umschalten: Wie wechseln Sie zwischen hoher und niedriger Frequenz? Wie schalten Sie CHIRP ein?
- Kegelweite anpassen: Ein breiter Kegel erfasst mehr Fläche, ein enger Kegel liefert mehr Detail über spezifische Strukturen.
- Empfindlichkeit (Sensitivity): Zu hoch eingestellt gibt viel Rauschen ("Clutter") auf dem Display, zu niedrig übersieht Fische.
- Split-Screen aktivieren: Wie schalten Sie in die geteilte Ansicht – etwa Fischfinder plus Karte oder zwei Frequenzen nebeneinander?
Nach einigen Ausfahrten werden Sie die typischen Bilder erkennen: die roten oder gelben Bögen, die Fische anzeigen, die harte Grundlinie, die einen felsigen oder festen Boden bedeutet, und die weichen Übergänge, die auf Schlammböden hindeuten. Mit der Zeit lesen Sie das Display so intuitiv wie eine Landkarte.
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Beratung und Zubehör bei Aussenborder24
Fischfinder gehören für viele Bootseigner zur Standardausrüstung – und die richtige Wahl macht einen erheblichen Unterschied auf dem Wasser. Bei Aussenborder24 beraten wir Sie zu Fischfinder-Anwendungen, zur passenden Motorwahl und zur Installation.
Wenn Sie ohnehin über einen neuen Außenborder von Hidea oder Suzuki nachdenken – oder bereits einen bestellt haben – lohnt sich das Gespräch über den kompletten Setup. Der Fischfinder ist nur eines von mehreren Elementen, die zueinander passen sollten.
Telefon: +49 172 527 5588
E-Mail: info@aussenborder24.de
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Häufige Fragen zu Fischfindern
Brauche ich einen Fischfinder auf einem kleinen Angelboot am Steinhuder Meer?
Zwingend nein – am Steinhuder Meer angeln Menschen seit Jahrhunderten ohne Elektronik. Aber ein Fischfinder macht deutlich mehr Freude: Sie sehen tiefere Rinnen, Krautkanten, versunkene Strukturen und natürlich die Fischschwärme. Für Einsteiger reicht ein tragbares Gerät ab 150 bis 300 €.
Was kostet ein guter Fischfinder?
Die Bandbreite ist enorm: Einfache tragbare Geräte gibt es ab etwa 100 €. Solide 5-Zoll-Combo-Geräte mit CHIRP kosten typisch 300 bis 600 €. Professionelle Multifunktionsdisplays für größere Boote reichen von 800 € bis über 3.000 €. Für 90 % der Freizeit-Nutzer liegt das ideale Budget bei 400 bis 800 €.
Kann ich einen Fischfinder auf jedem Boot montieren?
Grundsätzlich ja. Die Montageart muss zum Rumpf passen: Transom-Mount funktioniert bei fast allen Booten, Thru-Hull nur bei Fiberglas/GFK oder Holz mit passendem Gehäuse, In-Hull nur bei soliden GFK-Rümpfen. Auf Aluminiumrümpfen sind Bronze-Thru-Hull-Gehäuse verboten – wegen Korrosion.
Braucht mein Fischfinder GPS?
Für reines Angeln auf einem bekannten kleinen See: nicht zwingend. Sobald Sie navigieren wollen, Angelspots speichern oder Ihre Route aufzeichnen, ist ein Combo-Gerät mit GPS die klügere Investition. Der Aufpreis gegenüber einem reinen Fischfinder ist meist gering.
Was ist der Unterschied zwischen CHIRP und traditionellen Fischfindern?
Traditionelle Fischfinder senden auf einer festen Frequenz. CHIRP-Geräte senden einen "wischenden" Impuls über einen ganzen Frequenzbereich (etwa 40 bis 75 kHz) und werten die Rückkehrsignale digital aus. Ergebnis: viel bessere Auflösung, präzise Trennung einzelner Fische in Schwärmen, klareres Bodenbild. Für den Aufpreis von 100 bis 200 € gegenüber Zweifrequenz-Modellen ist CHIRP heute die klare Empfehlung.
Wie viel Wattzahl reicht wirklich?
Für die meisten deutschen Binnengewässer und die Ostseeküste: 300 bis 500 Watt RMS sind ausreichend. Wer regelmäßig auf tiefem Wasser (jenseits von 100 Metern) unterwegs ist, sollte auf 1.000 Watt und mehr gehen. Auf dem Steinhuder Meer sind selbst 200 Watt kein Problem – die Wassertiefe ist einfach zu gering, um mehr Leistung sinnvoll zu nutzen.
Kann ich meinen alten Fischfinder einfach auf ein neues Boot übertragen?
Ja, in der Regel problemlos. Sie müssen nur den Transducer neu am Transom des neuen Bootes montieren und die Stromversorgung anschließen. Bei komplexeren Systemen mit Chartplotter und Vernetzung kann ein Bordelektriker hinzugezogen werden.
Woran erkenne ich einen Fisch auf dem Display?
Die typische Anzeige sind Bögen oder Halbmonde – meist rot, gelb oder je nach Farbeinstellung anders. Ein voller Bogen bedeutet, dass sich der Fisch durch den Signalkegel bewegt hat. Halbbögen deuten auf Fische am Rand des Kegels hin. Fische stehen normalerweise über oder in der Nähe von Bodenstrukturen – deshalb ist die Interpretation immer im Kontext zu sehen: Fisch + Struktur ist meist wichtiger als Fisch allein.
Haben Sie weitere Fragen zu Fischfindern, Motoren oder der kompletten Bootsausstattung? Sprechen Sie uns gerne an – wir helfen Ihnen, das richtige Setup für Ihr Boot zu finden.
